| PCB Tools arbeitet am 0,05 Millimeter-Bohrer Produktion von Kleinstbohrern um 25 Prozent
gesteigert
Die Nachfrage der Leiterplattenindustrie in Asien,
insbesondere Japan und China, nach Bohrern in Durchmessern von weniger als 0,3
Millimetern steigt kontinuierlich. Dieser Branchentrend spiegelt sich in der
Entwicklung der Bohrerdurchmesser bei MPK Kemmer PCB Tools wider.
Dass MPK Kemmer PCB Tools für die Zukunft als Hersteller von Kleinstbohrern
gut gerüstet ist, liegt in erster Linie an der rechtzeitigen Weichenstellung.
„Der Trend zu kleineren Durchmessern war schon längere Zeit absehbar“, sagt Theo
Martens, Leiter der Anwendungstechnik bei PCB Tools. „Deshalb haben wir uns von
Anfang an das Ziel gesetzt, Kleinstwerkzeuge von hoher Qualität herzustellen.“
Diese Rechnung ist aufgegangen, wie die Entwicklung der Bohrdurchmesser bei
PCB Tools zeigt: Während die Produktion im Jahr 2001 noch von Bohrern mit
Durchmessern zwischen 0,31 und 0,5 Millimetern dominiert wurde (über 50
Prozent), sank der Anteil dieser Bohrer in 2003 auf die Hälfte. Im gleichen
Zeitraum stieg der Anteil produzierter Bohrer in Durchmessern von 0,175 bis 0,3
Millimetern von rund 15 Prozent auf über 40 Prozent. Das entspricht einer
Produktionssteigerung in diesem Segment von 25 Prozent.
„Treibermarkt für die Kleinstwerkzeuge sind Handys und Computer, bei denen
immer mehr Features auf gleichem oder noch weniger Raum untergebracht werden
müssen“, so Martens. „Dabei geht es für Bohrerhersteller inzwischen nicht mehr
darum, Werkzeuge für eine höhere Packungsdichte herzustellen, sondern darum, die
Lochqualität im Griff zu behalten.“ Außerdem müsse PCB Tools die Entwicklung von
Leiterplatten-Materialien im Auge behalten, denn in Zukunft werden flexiblere
Materialien eingesetzt werden.
Jüngste Bohrversuche zeigen, dass die Zukunft der Bohrerproduktion bei PCB
Tools in Bohrer mit Durchmessern von 0,05 bis 0,16 Millimetern liegt. Theo
Martens: „Unsere Bohrversuche haben gezeigt, dass wir schon heute 0,05
Millimeter-Bohrer für Innenlagen von Leiterplatten mit sehr geringem Bohrbruch
fertigen können. Das hervorragende Ergebnis dieser Versuche gibt die Richtung
für die weitere Entwicklung unserer Werkzeuge vor.“ |